An welchem Punkt im Leben hat man eigentlich aufgehört, das werden zu wollen, was man früher phantasievoll in Poesiealben gekritzelt hat? Und warum? Irgendwo zwischen fünfter Klasse und vollendeter Pubertät transformieren sich Berufswünsche wie Pizzatester, Fußballstar oder Prinzessin plötzlich in Portfoliomanager, Friseur oder  Physiotherapeut. Zack – Kursänderung! Und man befindet sich auf dem steinigen Realitäts-Highway mit der vagen Hoffnung, ein ordentliches Leben zu führen und dem stillen Gebet, dass das Licht am Ende des Tunnels bloß kein Zug sein mag. Eigentlich etwas traurig.

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